01.08.2019 Zehn Jahre FLASH – wie alles begann…
Beim Planen des Programms der Konkordia Winterfeier 2009 entstand die Idee ein Projekt auszuschreiben. Bunt und anders sollte es sein. Nachdem sich durch die Aktiven der Konkordia nur ein kleines Häufchen zusammenstellen ließ, musste ordentlich die Werbetrommel gerührt werden. Facebook war damals noch nicht populär, aber mit WKW (wer kennt wen) als Social Media konnte man Menschen auch außerhalb von Gochsheim erreichen. Ute Antoni, Vizedirigentin der Konkordia, hatte sich des Projektes angenommen. Es gab nur wenig Proben und wenngleich der Gesang zu „We will rock you“ zu wünschen übrig ließ, so riss die Performance und das Outfit so manchen vom Hocker. Leider nicht alle, aber die Gruppe selbst war voller Begeisterung und beschloss zusammen zu bleiben. Der Grundstein war gelegt.
Es ist selbst heute noch schwierig geistig und körperlich Bewegung in manche Chöre zu bringen. FLASH wollte von Anfang an bunt und anders sein. Mit dem Liedgut des Mutterchores Konkordia hatte man recht wenig am Hut. So war es vorhersehbar, dass es hier und dort zu Spannungen kam, die in einer Familie nicht unüblich sind.
FLASH hat sich die letzten 10 Jahre weiterentwickelt. Die Chorszene ganz allgemein ist sehr bunt geworden. Mit der Vielfalt der Chöre stieg auch die Akzeptanz von FLASH. Choreografie, Outfit, musikalische Begleitung und modernes Liedgut bieten Heimat für verschiedenartige Talente. So gibt es bei Flash Choreografen, Tänzer, Frisösen, Schneiderinnen, Techniker, Bastler und natürlich Sänger. FLASH lebt nicht vom Gesang alleine sondern vom Gesamtpaket. Jeder bringt sich mit seinem Talent ein. Wer schon einmal in einem Chor gesungen hat, weiß wie schwierig es ist etwas auswendig zu singen und sich dabei zu bewegen. Dass hier keine hochgradigen Chorsätze zur Aufführung gebracht werden können, erklärt sich von selbst. Chorleiterin Ute Antoni versteht es modernes Liedgut auf den Chor zu zuschneiden. So konnten in den letzten 10 Jahren mehrstimmige Medleys aus den Musicals ABBA, Hair, den Beatles oder Alpenrock aufgeführt werden.
Mit dem Konzert „Sound of Silence“ im Januar diesen Jahres in der Sankt Martinskirche Gochsheim bewies FLASH, dass der Chor auch leise Töne beherrscht. FLASH und die Konkordia gehen mittlerweile Hand in Hand, auch wenn sich jeder Chor seine ureigene Identität bewahrt. Gemeinsames Singen, Arbeiten und natürlich Feiern stärkt die Gemeinschaft. Am 19. Oktober können Sie diese Gemeinschaft bei 10 Jahre FLASH unter dem Motto Rock & Petticoatin der Mehrzweckhalle Gochsheim erleben