Musikalischer Spaziergang durch Gochsheim

Verwinkelte Gässchen, alte Fachwerkhäuer, Brunnen die verträumt vor sich hin plätschern, idyllisch grüne Hinterhöfe, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Diese Originalkulisse Gochsheims benutze die Konkordia Gochsheim für ihr erstes Wandelkonzert am letzten Wochenende.

Die Idee kam Dirigent Martin Schirrmeister beim Schlendern durch das malerische Kraichgau Städtchen. Unterstützt von der Musikschule Kraichtal unter der Leitung von Thomas Biel, stellte er mit seiner Konkordia einen musikalischen Spaziergang durch Gochsheim zusammen. 

Um 19.00 Uhr traf man sich bei frischem, aber regenfreiem Wetter auf dem Kirchplatz der St. Martinskirche. Begrüßt wurden die zahlreichen Besucher von einem Bläserensemble der Jugendmusikschule Kraichtal. Passend zum Kirchplatze stimmten die Sänger das Lied „Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz“ an. Nach weiteren Liedvorträgen führte der Weg, zur Galerie Sternenstaub. Der ehemalige Hummelstall wurde von dem Künstlerpaar Simone Mattila und Volker Bender in liebevoller Arbeit zum Detail in ein Kleinod der Kunst verwandelt. Neben dem Musikalischen kam hier auch das Kulinarische nicht zu kurz. Vogelgezwitscher und ein plätschernder Bach erwarteten Zuhörer und Sänger im Sinnengarten des Heimat- und Museumsvereins. Nach Variationen der „Launischen Forelle“ von Franz Schubert wandelte die muntere Schar von Zuhörern und Musikern zum Rudolf-Herzer-Platz vor dem Bäckereimuseum, wo fleißige Helfer der örtlichen Vereine Speis und Trank anboten. Abschluss fand der musikalische Spaziergang mit Abendliedern im Hofe des Graf-Eberstein-Schlosses. Anschließend lud der Gesangverein noch zu einem gemütlichen Beisammensein in den Konkordia Keller ein.

Martin Schirrmeister, der seit 2001 Dirigent der Konkordia Gochsheim ist, gelang es mit diesem ungewöhnlichen Konzert eine tolle Idee umzusetzen, die gleichermaßen Zuhörer wie Sängerinnen und Sänger begeisterte. Unter seinem Dirigat entwickelte sich die Konkordia in den letzten Jahren zu einem der herausragenden Chöre im Sängerkreis Kraichgau, was mit einem Gruppensieg beim Wertungssingen in Bauerbach honoriert wurde.

Nikolauslauf in Bad Schönborn

Um motiviert zu bleiben braucht man Ziele und da der Staffellauf 2010 noch in weiter Ferne liegt, hatte der harte Kern unsers Staffelläuferteams ein Nahziel ins Auge gefasst.

Warum nicht mal mit Nikolausmütze und bei frostigen Temperaturen laufen?

Nach dem Motto „Wir können alles nur nicht laufen“ und Hauptsache es macht Spaß, haben wir uns kurz entschlossen für den 10km Hauptlauf des Nikolauslaufes in Bad Schönborn angemeldet. Um ehrlich zu sein ganz schön mutig, da unsere übliche Joggingstrecke nur knapp mehr als 5km lang ist und um diese zweimal hintereinander zu laufen fehlten uns Kondition und Motivation. Also auf gut Deutsch haben wir fest damit gerechnet unterwegs schlapp zu machen und uns auf halber Strecke vom Besenwagen aufsammeln zu lassen. Natürlich spreche ich jetzt vom Frauen-Team (Petra Bauer, Ute Nuber und Ute Antoni), dass unser Joker Thomas Ernst seinem Amt als TV Vorsitzender alle Ehre machen wird, das stand außer Frage.

In Bad Schönborn angekommen bestaunten wir erst mal die Profiläufer in ihrem eng anliegenden Laufdress, welches jedes einzelne Muskelpaket gut sichtbar machte.

Ehhhm Frust: „Glaub wir sind hier fehl am Platz, ob es wohl nicht besser ist gleich wieder ins Auto zu sitzen und nach Hause zu fahren?“ „Nein, jetzt wird nicht gekniffen!“  Konkordia T-Shirts über die dicken warmen Laufshirts gezogen – Nikolaus Ohrenschützer auf den Kopf und dann „Eine für Alle und Alle für Eine“ – wir laufen nur in der Gruppe, wir starten gemeinsam und wir werden gemeinsam schlappmachen.

Dem Tommy haben wir alles Gute gewünscht und ihn auf die Profis losgelassen. Er ging dann am Start auch gleich ab wie eine Rakete und wir Mädels ham mal die 1000 schnellsten Läufer vorgelassen und sind im hinteren Starterfeld gemütlich losgejoggt (Zeitverlust um überhaupt über die Startlinien zu kommen, ca. 5 Minuten).

Die Strecke war sehr schön, das Wetter gut, die Zuschauer und die Läufer motiviert und das riss uns einfach mit. Keine von uns wäre wohl alleine unter den vielen Joggern aufgefallen, aber als Konkordia-Nikoläuse im Dreierpack ernteten wir so manch aufmunternden Spruch und Anerkennung.

Am Anfang waren wir noch in Gespräche vertieft und die ersten 5 Kilometer schafften wir recht locker, aber dann wurden wir immer ruhiger, für die schönen Wald- und Feldwege hatten wir kaum mehr ein Auge. Wir lechzten nach der nächsten Kilometermarkierung, welche uns sagte, dass wir unserem Ziel immer näher kamen und motivierten uns gegenseitig. Kilometermarkierung 9 erschien: Wow!!! Das gab Auftrieb und dann endlich da vorne das wohl verdiente Ziel. Der Sprecher kündigte die drei Konkordia-Nikoläuse als „besondere“ Gruppe an und wir genossen den Applaus. Wir hatten die Strecke in ca. 66 Minuten geschafft – für uns ne tolle Zeit, auch wenn sie weder mit der Bestzeit von ca. 34 Minuten noch der Superzeit vom Tommy mit ca. 50 Minuten zu vergleichen war. Also Leute nehmt Euch in Acht beim nächsten Staffellauf: Die Konkordia kann zwischenzeitlich auch laufen!

122. Kraichgausängertag am 16.Mai 2010

Lieder wie ein Regenbogen

Am vergangenen Samstag fand in der Goch-sheimer Mehrzweckhalle eine Veranstaltung des GV „Konkordia“ Gochsheim statt, die alle bisherigen der Vereinsgeschichte übertreffen konnte.

Hatte man in den Jahren zuvor im Saal des Bürgerhauses eine eher klassische Winterfeier für Mitglieder und Freunde des Vereins abgehalten, war im Vorfeld der Planung für die diesjährige Veranstaltung nach neuen Wegen gesucht worden, um ein möglichst großes Publikum mit einem attraktiven Programm anzusprechen. Und dieses ist auf der ganzen Line gelungen: Mit neuem Konzept, das sich durch eine abwechselungsreiches Programm auszeichnete, geeigneten Werbemaßnahmen und neuem Bühnenaufbau in einer größeren Räumlichkeit ging diese Hoffnung in Erfüllung.

Schon beim Einlaß drängten sich die Besucher in die dem Motto entsprechend regenbogenfarbig dekorierte Halle, und zu Prgrammbeginn hatten über dreihundert ! Besucher den Weg gefunden und harrten gespannt auf das was, sich Ihnen bieten sollte.

Und das konnte sich auf der ganzen Liniesehen und eben  - hören – lassen. Stand zu Beginn des Abends, der von Barbara Emrich-Schwarz interessant moderiert wurde, noch klassischer Liedgesang, überzeugend von MGV „Liederkranz“ aus Kürnbach unter Rolf Klein und dem GV „Liederkranz“ Helmsheim unter der Leitung von Reinhard Kretsch-mann dargeboten auf dem Programm, so kam mit dem Aufmarsch der Mittelaltergruppe der „Konkordia“ Gochsheim, die von den Trommlerinnen „tanburi carini“ aus Bretten und dem Flötenquartett Unteröwisheim begleitet wurden ein erster abwechselungsreicher Höhepunkt auf der Bühne. Mittelalterliche Lieder und Moritaten begeisterten das Publikum so sehr, so dass es auch Martin Schirrmeister im Anschluss mit dem gen-mischten Chor der Konkordia, die mit auf die Bühne kamen, leicht hatte, diese tolle Stimmung mit seinem gesanglich hervorragend eingestellten Ensemble beizubehalten und mit die Pause zu nehmen.

Hier versuchten die meisten Besucher, sich noch mit Essen und trinken zu stärken, bevor es danach in den „moderneren“ Teil des Programms überging. „Just for fun“ aus Oberacker unter der Leitung von Ulrich Brückmann präsentierten  vortrefflich die fetzigen Lieder von Udo Jürgens, boten den „Zahnarzz“ aus dem kleinen Horrorladen und trafen so voll  den Nerv des Publi-kums. „The Time Warp“ aus der Rocky Horror Picure Show mussten sie als Zugabe sogar wiederholen, unter begeisterter Beteiligung des Publikums.

Zum Abschluss kam dann der der Chor „FLASH“ der Konkordia auf die Bühne, die für das große Ensemble extra erweitert worden war. Waren es bei der Gründung Anfangs 2009 10 Sängerinnen und Sänger, sind mittlerweile über 30 Aktive dabei, die ein Medley mit den bekanntesten  Hits der schwedischen Pop Gruppe ABBA boten. Und es war ein echter Genuss für alle Sinne, was das Ensemble unter der Leitung von Ute Antoni zu bieten hatte. Tolle Kostüme, eine gelungene Bühnenschau mit guter Tanzchoreographie und guten Chorgesang, der von einer professionellen Anlege perfekt über-tragen wurde, begeisterten das Publikum und so konnte die Truppe die Bühne nicht veranlassen, ohne auch einen Teil dieses Erfolgsprogramm als Zugabe wiederholen zu müssen.

Der programmatische Teil der Veranstal-tung, war damit beendet, aber viele Gä-ste bleiben noch lange, um sich bei bester Laune zu unterhalten und zu fei-ern, ein rundum gelungener Abend, der mit dem Erfolg die Urheber der neuen Konzeption und die zahlreichen Helfer mehr als belohnte.

Ferienprogramm für Kinder

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir 18 Kinder zum Ferienprogramm begrüßen.
Wir verbrachten einen wunderschönen, ereignisreichen und anstrengenden Tag in der Schlossgasse.

Wir haben gesungen und getanzt, wir haben bunte Stiftebecher gebastelt und Spiele gespielt.
Natürlich haben wir auch Waffeln gebacken, die köstlich geschmeckt haben und auch unsere Würstchen waren schnell verspeist.

Als Abschluss konnten wir den Eltern eine kleine Vorführung bieten, alles, was wir den Tag über zusammen gelernt und einstudiert hatten,
vom Pippi Langstrumpf - Tanz   bis zum Lied von der Tante aus Marokko